Aktueller Newsletter des NASF international veröffentlicht


Der North Atlantic Salmon Fund (NASF) kümmert sich um die Wildlachsbestände im Nordatlantik und schließt Verträge mit den Fischern in Island, Grönland und den Faröer Inseln mit dem Ziel, die Bestände zu schützen.
Im Newsletter berichtet der NASF über den Status der Vereinbarungen in den einzelnen Ländern.


Hier finden Sie den Newsletter im Original.

 

Grönland


Der NASF berichtet, dass es weitere Fortschritte bei der Umsetzung des kommerziellen Abkommens mit der KNAPK, der Organisation der Fischer in Grönland. Eine wesentliche Schwierigkeit für die Beschränkungen bei der Fischerei auf Wildlachs war die zuverlässige Dokumentation der Fangmengen durch die Fischer. Nun gibt es neue Regelungen, die eine Fischereilizenz von der Abgabe eines Fangreports im Vorjahr abhängig machen. Außerdem werden Überfischungen mit Geldstrafen geahndet. Die Verträge zwischen NASF und den Fischern in Grönland laufen bis in das Jahr 2029.

 

Färöer Inseln


Seit 2001 besteht ein Moratorium für den Fang von Atlantischen Lachsen auf den Färöer Inseln. Diese Vereinbarung wurde bereits von NASF Gründer Orri Vigfussón mit der Fischerorganisation Laksaskip getroffen und hat bis heute Bestand. Auch in diesem Jahr werden Lachse aus dem gesamten Nordatlantik dadurch geschützt. Die Seeregion um die Färöer Inseln stellt einen wichtigen Lebensraum für die Fische dar, wo sie heranwachsen bevor sie wieder in ihre Geburtsflüsse wandern.

 

Island


Die Freizeitfischerei auf Lachs in Island hat begonnen und nachdem 2019 eines der schlechtesten Jahre mit Blick auf die Zahl der aufsteigenden Lachse war, zeichnet sich für 2020 eine deutlich bessere Situation ab.